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16. Oktober 2017

K2 OPEN 2017 – SONNE, SEE & NEBEL



Traditionell wurden die K2 Open als letztes Discgolf-Event des Jahres im Seeburgpark Kreuzlingen ausgerichtet. In diesem Jahr handelte es sich aber nicht um ein Swisstour Turnier sondern um die SCHWEIZER MEISTERSCHAFTEN. Es herrschten beste Bedingungen für ein super Discgolf-Wochenende. Frisch gemähte Wiesen, 20 abwechslungsreiche Bahnen und eine traumhafte Wetterprognose lockten 69 Spieler aus der Schweiz und Deutschland nach Kreuzlingen. In den Kampf um die Medaillen durften sich die deutschen Teilnehmer jedoch nicht einmischen.
Kategorie: Chainhunters
Erstellt von: muetze


Bereits am Freitag starteten die K2 Open mit den Mixed und Open Doubles. Für diesen Anlass zeigte sich der Seeburgpark von seiner schönsten Seite. Ein goldener Herbsttag machte die Schweizer Doubles-Meisterschaften zu einem traumhaften Event. In der der Kategorie Mixed sicherte sich Team „Schnuderi & Läckerli“ (Julia Burkhardt & Stephan Müller) mit 58 Würfen den 1.Platz und somit den Titel der Schweizer Doubles-Meister. Mit nur einem Wurf mehr wurden „The Ferros“ (Iris Beyerle Ferro & Tony Ferro) Vizemeister. Den 3.Platz belegte Team „Alta“ (Tabea Wallus & Alexander Kicinski). In der Kategorie Open erkämpfte sich das Team „Stahl“ (Lukas Schär & Alexander Kuster) mit 52 Würfen die Goldmedaille. Auf Platz 2 landete Team „Banana Joe“ (Samuel Baumgartner & Adam Schneiter) mit 58 Würfen. Der Gewinn der  Bronzemedaille musste durch ein Stechen entschieden werden. Team „BoSEEL“ und Team „The Baur Brothers“ lagen nach 20 Bahnen mit je 59 Würfen gleich auf und mussten ins Stechen. Diese Entscheidung entschied schließlich das Team „BoSEEL“ (Lars Jaeger & Michi Stadelmann) für sich.

Am Samstag begann dann im Einzelwettbewerb in fünf verschiedenen Kategorien der Kampf um die Medaillen. Wie die Teilnehmer in der Morgenrunde erfahren mussten, hat die wunderschöne Lage des Kurses direkt am Bodensee auch seine Schattenseite. Dicker weißer Nebel erstreckte sich über den Kurs und sorgte für eine mystische Stimmung. Aber hey, das hat auch einen Vorteil - Es waren weniger Spaziergänger unterwegs und die Scheiben hatten freie BahnJ.
Schon nach der ersten Runde sorgte der viel diskutierte Kurs für Überraschungen. Zum Beispiel blieb einer der Titelfavoriten Tony Ferro weit hinter seinem selbstgesteckten Ziel der Titeleroberung.  Auch in Runde zwei und drei konnte er sich nicht mehr mit dem Kurs anfreunden, sodass er am Ende nur Platz 12 belegte. Aber auch die neue Bahn 17 sorgte für spektakuläre Szenen. Bei dieser Bahn konnte man Scheiben beobachten, die mehrfach über das Wasser skipten bevor sie dann direkt neben dem Korb zum Stillstand kamen. Leider sah man hier auch den ein oder anderen Spieler, der mit hochgekrempelter Hose im Wasser stand um seine Lieblingsscheibe wieder aus dem Wasser zu fischen. Weniger Aufregung verursachte die Turmbahn, bei der die Scheibe von einem ca. 20m hohen Aussichtsturm in Richtung Korb geworfen wird. Die meisten Teilnehmer kannten diese außergewöhnliche Bahn bereits, da diese schon fast zum Markenzeichen der K2 Open geworden ist.

Nachdem sich alle Spieler in der Jugendherberge Kreuzlingen am leckeren Mittagsbuffet gestärkt und die erste Runde mental verarbeitet haben, zeigte sich auch die Sonne wieder und verwandelte den Kurs in eine goldene Herbstlandschaft. Somit stand einer sonnigen zweiten Runde und einer Verbesserung der Score nichts mehr im Wege.
Über die kompletten drei Runden gab es auch eine „Bullseye-Challenge“, bei der die Spieler ihre Wurfgenauigkeit vom Abwurf aus unter Beweis stellen mussten. Bei acht relativ kurzen Bahnen wurden 3m-Kreise um den Korb gezogen. Wer direkt vom Tee seine Scheibe in einen dieser Kreise warf, bekam einen Punkt für die „Bullseye-Challenge“. Nach zwei Tagen und 60 gespielten Bahnen hatten Samuel Baumgartner und Christof Schlegel sechs Bullseye-Punkte und mussten ins Stechen. Hierbei mussten die beiden nochmals versuchen ihre Scheiben auf Bahn eins im „Bullseye-Kreis“ zu parken. Vor dem gesamten Teilnehmerfeld warf Sami seine Scheibe 2m neben den Korb und bewies eindrucksvoll, dass er zu Recht den 1. Preis der „Bullseye-Challenge“ verdiente.

Am nächsten Morgen begaben sich die Teilnehmer auf die dritte und letzte Runde. Der Nebel hatte den Seeburgpark wieder fest in seiner Hand. Nun sollte es sich entscheiden wer im Kampf um die Medaillen die Nase vorn hat. Es war spannend. In der Kategorie „Open“ führte Lukas Schär (109) knapp mit nur 2 Würfen vor Stephan Müller (111) und Emile Barbe (114).
Nach weiteren 20 Bahnen stand es schließlich fest, Lukas Schär konnte seinen Vorsprung sogar noch auf 6 Würfe ausbauen und gewann mit 163 Würfen die Goldmedaille in der Kategorie Open -  Herzlichen Glückwunsch Lukas, super Leistung! Stephan Müller der aufgrund einer Fußverletzung länger außer Gefecht gesetzt war sicherte sich mit 169 Würfen die Silbermedaille - Respekt! Und die Bronzemedaille ging an Emile Barbe mit 172 Würfen.

Bei den „Senior Grandmasters“ gewann der Chainhunter Francesco Puliafito mit 202 Würfen den Titel vor Jorge Hanselmann und einem weiteren Chainhunter Werner Kuster.
Bei den „Grandmasters“ holte sich Paul Francz mit 188 Würfen die Goldmedaille und verwies Fritz Hürzeler (207) auf den zweiten und Dan Sellers (208) auf den dritten Rang.
In der „Master“ Kategorie wurde Lars Jaeger mit 184 Schweizer Discgolfmeister 2017. Christof Schlegel gewann mit 187 Würfen die Silbermedaille vor Jeremy Yager mit 195 Würfen.
Bei den Damen erkämpfte sich Natalie Holloköi mit 205 Würfen die Goldmedaille. Karin Rubin wurde Vize-Schweizer-Meisterin und Tabea Wallus gewann die Bronzemedaille.
Junioren Meister 2017 wurde Florian Angermann mit 267 Würfen vor Jay Sellers, der sich über die Silbermedaille freute. Herzlichen Glückwunsch an alle Medaillengewinner!

Auch wenn es sich hier um die Schweizer Meisterschaft handelte, möchte ich unsere deutschen Freunde nicht vergessen.  Maren Moßig  belegte bei den Damen mit 216 Würfen den zweiten Platz im Turnier. In der Kategorie „Grandmaster“ belegte Jürgen Hengstler  mit 207 Würfen ebenfalls den zweiten Platz. In der Kategorie „Master“ konnte Lucca Seipenbusch das Turnier mit 181 Würfen sogar für sich entscheiden. Auch wenn es für euch keine Medaillen zu gewinnen gab – Herzlichen GlückwunschJ.

Am Ende blicken wir auf ein spannendes, sonniges und schönes Discgolfwochenende zurück. Wir bedanken uns bei allen Teilnehmern, Helfern und Sponsoren für das tolle Erlebnis. Diese tollen Schweizer Meisterschaften hätten so niemals stattfinden können ohne den unglaublichen Einsatz von Werner Kuster, unserem Präsi. Vielen Dank für dein Engagement und deinen Einsatz, das war nicht selbstverständlich. Natürlich darf auch der Turnierdirektor Dominik Stachel an dieser Stelle nicht vergessen werden. Vielen Dank für diesen wunderschönen Kurs. Die 20 Bahnen waren spektakulär, abwechslungsreich und einer Schweizer Meisterschaft würdig. Lukas Schär hat mit einem Gesamtergebnis von 20 Würfen unter Par eindrucksvoll bewiesen, dass dieser Kurs sehr gut zu spielen war und keineswegs zu schwierig angesetzt wurde. Ein Schweizer Meister muss sich den gegebenen Bedingungen, die für alle gleich sind, anpassen und seine Leistung abrufen können. Und genau das haben unsere Medaillengewinner eindrucksvoll bewiesen. Nochmals Herzlichen Glückwunsch und bis zum nächsten Mal im Seeburgpark in Kreuzlingen.

Hier gehts zu den Bildern und den Resultaten.


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